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Kreistagsgruppe FUW-Piraten und Linke fordern Maßnahmen gegen Glyphosatrückstände in Sieg und Wahnbach

Rhein-Sieg Kreis, 04.04.2015

Glyphosat ist ein Pflanzenvernichtungsmittel, welches intensiv in der Landwirtschaft eingesetzt wird und auch in der Umgebung der Wahnbachtalsperre Anwendung findet. Laut WHO besteht eine hohe Gefahr, dass Glyphosat eine krebserregende Wirkung hat [1].

Dazu Michael Lehmann, Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreis: “Laut Jahresbericht des Wahnbachtalsperrenverband wurde der Grenzwert für Glyphosatrückstände sowohl im Wahnbach, als auch in der Sieg mehrfach überschritten. Die jetzt veröffentlichten Studienergebnisse müssen dazu führen, dass hier aktiver entgegengewirkt wird. Auf keinen Fall darf hingenommen werden, dass hier möglicherweise krebserregende Rückstände ins Trinkwasser gelangen.”

Anja Moersch, Kreistagsabgeordnete der Piraten ergänzt: “Trinkwasser ist eines unserer sensibelsten Lebensmittel. Schon der Verdacht, dass hier Gesundheitsgefahren bestehen könnten, ist nicht hinnehmbar. Sobald die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) ihre letztendliche Einschätzung gibt und diese die Gefahr durch Glyphosat bestätigt, müssen unverzüglich Maßnahmen zu Verminderung der Glyphosatbelastungen durch die untere Wasserbehörde des Kreises ergriffen werden.”

Quellen:
[1] http://www.sueddeutsche.de/gesundheit/glyphosat-hoehere-krebsgefahr-durch-weltweit-verwendetes-pestizid-1.2406147
[2] Bericht der Wahnbachtalsperre: http://www.wahnbachwasser.de/fileadmin/dokumente/Downloads/Jahresbericht-2013.pdf
[3] http://www.bfr.bund.de/cm/343/loest-glyphosat-krebs-aus.pdf

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